*
Und an anderen Tagen wiederum, Tagen wie heute, möchte ich nur noch auf meinem Balkon sitzen und Leinwände neben mir gestapelt haben. Alle paar Minuten könnte ich einen neuen Himmel malen, wie er sich langsam färbt, vom tiefen blau über die vielen blaugrau-Töne bis hin zum rötlichen grau. Dazu schiebt ein Wind stet und unaufhaltsam ewig neue schwarz bis hellgraue Wolkenformationen.
Und die olle Frau Luna dort oben drückt ihren Mann im Mond an sich, beschmust ihn und die beiden haben eine gute Zeit....
*
Thomas Mentzel
* ziemlich krause Tages-Gedanken *
Donnerstag, 2. Juli 2009
Mittwoch, 1. Juli 2009
*
An manchen Tagen möchte ich das Rot auf meiner Farbpalette mit reinem Chili anrühren! Damit meine Wut sich in die Bilder frißt!
*
An manchen Tagen möchte ich das Rot auf meiner Farbpalette mit reinem Chili anrühren! Damit meine Wut sich in die Bilder frißt!
*
Montag, 29. Juni 2009
*
Hilfe! Ich bin total neben der Spur und verwirrt:
Frau Merkel sagt, ich soll den Euro ausgeben, damit die Wirtschaft ans Laufen kommt.
Ein Freund sagt, ich soll den Euro 3mal umdrehen und ihn behalten!
Wer hat Recht???
Und was tue ich, wenn ich gar keine Euros, sondern nur 50-Cent-Stücke und 5-Euro-Scheine in meinem Portemonnaie habe?
Hilfe!
*
Hilfe! Ich bin total neben der Spur und verwirrt:
Frau Merkel sagt, ich soll den Euro ausgeben, damit die Wirtschaft ans Laufen kommt.
Ein Freund sagt, ich soll den Euro 3mal umdrehen und ihn behalten!
Wer hat Recht???
Und was tue ich, wenn ich gar keine Euros, sondern nur 50-Cent-Stücke und 5-Euro-Scheine in meinem Portemonnaie habe?
Hilfe!
*
Freitag, 26. Juni 2009
Donnerstag, 25. Juni 2009
*
Heute nun habe ich meine großen Träume in ein Boot gepackt und auf dem Rhein ausgesetzt. Mag sein, dass sie dort untergehen, mag auch sein, dass sie das Meer erreichen.
Die übriggebliebenen kleinen Träumchen habe ich zusammen mit meiner Verwundbarkeit, meiner Verletzlichkeit, einem schwarzen Stein, einer weißen Perle und einem roten Herz mehrfach gesichert in eine Schachtel eingeschlossen und gut versteckt.
Nun bin ich frei!
Und wenn auch das letzte Seil vom blauen Ballon gekappt ist, - dann kann ich fliegen!
*
Heute nun habe ich meine großen Träume in ein Boot gepackt und auf dem Rhein ausgesetzt. Mag sein, dass sie dort untergehen, mag auch sein, dass sie das Meer erreichen.
Die übriggebliebenen kleinen Träumchen habe ich zusammen mit meiner Verwundbarkeit, meiner Verletzlichkeit, einem schwarzen Stein, einer weißen Perle und einem roten Herz mehrfach gesichert in eine Schachtel eingeschlossen und gut versteckt.
Nun bin ich frei!
Und wenn auch das letzte Seil vom blauen Ballon gekappt ist, - dann kann ich fliegen!
*
*
Eine Seele ohne Sehnsucht
ist wie eine
Mühle ohne Bach
*
Alles weitere, was es sonst noch heute an dieser Stelle zu sagen gäbe, erspare ich. Und weil der Bach in das kleine Flüßchen fließt, dieses wiederum in den großen Fluß und der zum Meer, - übergebe ich das ersparte dem großen Fluß und hoffe, dass er es an einen passenden Ort bringt.
*
Eine Seele ohne Sehnsucht
ist wie eine
Mühle ohne Bach
*
Alles weitere, was es sonst noch heute an dieser Stelle zu sagen gäbe, erspare ich. Und weil der Bach in das kleine Flüßchen fließt, dieses wiederum in den großen Fluß und der zum Meer, - übergebe ich das ersparte dem großen Fluß und hoffe, dass er es an einen passenden Ort bringt.
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Mittwoch, 24. Juni 2009
*
Kerzengerade
Kerzengerade
läufst Du durch den Abendwind
Deine unerfüllten Wünsche
Deine nicht gewagten Träume
die Erniedrigungen
die Demütigungen
die Ablehnungen
die Schmerzen
die Bitternisse
die Schläge
die Qualen
Mit einem Lächeln
steckst Du alles schlechte fort
schiebst es weit
hinter den Horizont
bist ausgeglichen
stark
Und ich frage mich
wohin
fließen Deine Tränen
die Du niemals weinen willst
ich hoffe, sie werden nicht
eines Tages zur großen Brandung
und überschwemmen Deiche
über die Du kerzengerade
wie ein Leuchtturm wachst
© Thomas Mentzel
*
Kerzengerade
Kerzengerade
läufst Du durch den Abendwind
Deine unerfüllten Wünsche
Deine nicht gewagten Träume
die Erniedrigungen
die Demütigungen
die Ablehnungen
die Schmerzen
die Bitternisse
die Schläge
die Qualen
Mit einem Lächeln
steckst Du alles schlechte fort
schiebst es weit
hinter den Horizont
bist ausgeglichen
stark
Und ich frage mich
wohin
fließen Deine Tränen
die Du niemals weinen willst
ich hoffe, sie werden nicht
eines Tages zur großen Brandung
und überschwemmen Deiche
über die Du kerzengerade
wie ein Leuchtturm wachst
© Thomas Mentzel
*
Dienstag, 23. Juni 2009
*
Die Raben
Abends,
vor den sonnenuntergangsbestrahlten Dächern,
fallen demonstrierende Raben
in sattes vorgärtenkirschbaumgrün,
krächzen mißgestimmt,
schlecht gelaunt,
aber in disharmonisch-einigem Chor
ihren Protestgesang gegen die
Entfernung des Tages
in meine Ohren.
Mit dem triumphierenden Einzug
der Dunkelheit
verstummen sie.
Nur vereinzelt
nehme ich ein schnarchähnliches
Geräusch wahr,
während ich in der
Höhe meines kühlen Balkons
bei einem Glas Wein sitze und warte.
Morgens,
aufgeschreckt durch den Weckruf einer Amsel,
erheben sich die gleichen demonstrierenden Raben
vor den sonnenaufgangsbestrahlten Dächern
aus sattem vorgärtenkirschbaumgrün,
krächzen mißgestimmt,
schlecht gelaunt,
aber in disharmonisch-einigem Chor
ihren Protestgesang gegen die
Störung ihrer
Nachtruhe.
Ich aber
sitze weiterhin in der Höhe
meines kühlen Balkons
und warte. Nur das Glas
ist leer
und ebenso die Flasche.
© Thomas Mentzel
*
Die Raben
Abends,
vor den sonnenuntergangsbestrahlten Dächern,
fallen demonstrierende Raben
in sattes vorgärtenkirschbaumgrün,
krächzen mißgestimmt,
schlecht gelaunt,
aber in disharmonisch-einigem Chor
ihren Protestgesang gegen die
Entfernung des Tages
in meine Ohren.
Mit dem triumphierenden Einzug
der Dunkelheit
verstummen sie.
Nur vereinzelt
nehme ich ein schnarchähnliches
Geräusch wahr,
während ich in der
Höhe meines kühlen Balkons
bei einem Glas Wein sitze und warte.
Morgens,
aufgeschreckt durch den Weckruf einer Amsel,
erheben sich die gleichen demonstrierenden Raben
vor den sonnenaufgangsbestrahlten Dächern
aus sattem vorgärtenkirschbaumgrün,
krächzen mißgestimmt,
schlecht gelaunt,
aber in disharmonisch-einigem Chor
ihren Protestgesang gegen die
Störung ihrer
Nachtruhe.
Ich aber
sitze weiterhin in der Höhe
meines kühlen Balkons
und warte. Nur das Glas
ist leer
und ebenso die Flasche.
© Thomas Mentzel
*
*
Eiscafé
Mein Kaffeebecher zerbarst
außerstande, ihn für sich zu behalten,
übergab er seinen Inhalt dem Tisch
meine Hand und ich, wir schreckten zuckend
unterdessen lächelte die Dame am Nebentisch
griff nach ihrem Eisbecher
und löffelte zufrieden in sich gekehrt.
© Thomas Mentzel
*
Eiscafé
Mein Kaffeebecher zerbarst
außerstande, ihn für sich zu behalten,
übergab er seinen Inhalt dem Tisch
meine Hand und ich, wir schreckten zuckend
unterdessen lächelte die Dame am Nebentisch
griff nach ihrem Eisbecher
und löffelte zufrieden in sich gekehrt.
© Thomas Mentzel
*
Montag, 22. Juni 2009

Farbe
Acryl, Aquarell, Pastell auf Leinwand, 60 x 80 (C) Thomas Mentzel
*
Farbe
Komm
lass uns über
Berge und Wälder und Städte
springen
Wir knüpfen Gitarren
hängen Klaviere in den Himmel
malen die Sterne
bunt aus
pflücken uns den Mond
alles für den melancholisch
düsteren Alltag
© Thomas Mentzel
*
Sonntag, 21. Juni 2009
*
Der abgeschlossene Roman
Mit Macht trat Uhlenbrock vor die protzige Eingangstür.
"Gleichzeitig, das Ding muss doch endlich aufgehen, Widerstand ist zwecklos!"
Nichts tat sich, keinen Milimeter gab das Ding nach. Wutschnaubend wollte er die Walther aus der Tasche klauben, als mit quietschenden Reifen ein schwarzer Wagen vor dem Haus bremste.
Eine blaugekleidete Gestalt wand sich vom Sitz, wieselte auf die widerborstige Tür, Uhlenbrock und seine Begleitung zu. "Hallo, Frau Macht, haben Sie wieder einmal Ihren Hausschlüssel vergessen?" Carola nickte beschämt.
(C) GLYGG
*
Der abgeschlossene Roman
Mit Macht trat Uhlenbrock vor die protzige Eingangstür.
"Gleichzeitig, das Ding muss doch endlich aufgehen, Widerstand ist zwecklos!"
Nichts tat sich, keinen Milimeter gab das Ding nach. Wutschnaubend wollte er die Walther aus der Tasche klauben, als mit quietschenden Reifen ein schwarzer Wagen vor dem Haus bremste.
Eine blaugekleidete Gestalt wand sich vom Sitz, wieselte auf die widerborstige Tür, Uhlenbrock und seine Begleitung zu. "Hallo, Frau Macht, haben Sie wieder einmal Ihren Hausschlüssel vergessen?" Carola nickte beschämt.
(C) GLYGG
*
*
Na Klasse! Es regnet wieder einmal Bindfäden in Bad Godesberg. Was nutzt die schönste Rheinpromenade, wenn sie mir alleine gehört? Nix!
Was nutzt ein Lächeln in den Mundwinkeln, wenn die Augen dazu traurig bleiben?
*
Na Klasse! Es regnet wieder einmal Bindfäden in Bad Godesberg. Was nutzt die schönste Rheinpromenade, wenn sie mir alleine gehört? Nix!
Was nutzt ein Lächeln in den Mundwinkeln, wenn die Augen dazu traurig bleiben?
*
Freitag, 19. Juni 2009
*
Manchmal, - leider viel zu selten, - finde ich kleine, sehr fragile und zerbrechliche Mosaiksteinchen meines Lachens wieder. Ich fühle mich wie Hänsel und Gretel, suche mühsam Bröckchen für Bröckchen aufsammelnd meinen Weg aus dem nächtlichen Wald zurück.
*
Manchmal, - leider viel zu selten, - finde ich kleine, sehr fragile und zerbrechliche Mosaiksteinchen meines Lachens wieder. Ich fühle mich wie Hänsel und Gretel, suche mühsam Bröckchen für Bröckchen aufsammelnd meinen Weg aus dem nächtlichen Wald zurück.
*
Donnerstag, 18. Juni 2009
*
...und Ihr könnt sagen, was Ihr wollt: Der olle Micky Gorbatschow hat sich etwas dabei gedacht. Von wegen "wer zu spät kommt usw"
Kokolores!
Oder gar "Erich, jetzt mach doch endlich die Tür auf!" Fort waren die Mauern und Grenzen.
Kommunismus? Wäch!
Sozialismus? Ade!
Und die Tätärä gleich hinterher. Ciao Bella!!!
Hah! Byebye!
Ausgetrixt hat Gorbatschow alle! Die guten, echten Kommunisten haben feste, kräftige Unterwanderstiefel bekommen (Deswegen in den Jahren 87/88/89 großer Ledermangel trotz 5-Jahresplan) und dann ging es los. Auf den wahren und einzig richtigen Marsch durch die Institutionen. Nicht so halbgar, brav und und bieder wie die zahnlos käselutschenden Rotweinbabys der 68er, Cohn, Fischer & Co.
Steine werfen? Häuser besetzen? Harmlos! War doch für Ahnungslose...
Nein, knallhart, pragmatisch und.... - erfolgreich. Warum wohl werden heute die Banken verstaatlicht? VEB-Hyporealestate!
Erst recht die Auto-Industrie. VEB Opel-Bochum! Demnächst baut Porsche den Trabant 911 und die VEB Mercedes-Stuttgart den S-Klasse-Wartburg.
Vollendet ist das Werk, wenn beim Genossen Josef Ackermann von VEB Deutsche Bank auf der Visitenkarte die Berufsbezeichnung Dispatcher steht.
Übrigens, Kollegen aus der BBZ, - nur als Frage - die Genossin Merkel, - habt Ihr die nicht damals zum rübermachen animiert? Häh? Wer antwortet als erster...
So, - und jetzt enthülle ich heute ein Geheimnis. Gorbi und Helmi, - die beiden Einheitsbaumeister: Nicht nur Brüder im Geiste! Nein, Nein und noch einmal NEIN! In Wirklichkeit sind sie illegitime Enkel von Lenin. In Echt jetzt!
Jawohl!
*
(Ein ganz besonderer Dank gilt der Enthüllungsjournalistin Frau W. aus H. )
*
...und Ihr könnt sagen, was Ihr wollt: Der olle Micky Gorbatschow hat sich etwas dabei gedacht. Von wegen "wer zu spät kommt usw"
Kokolores!
Oder gar "Erich, jetzt mach doch endlich die Tür auf!" Fort waren die Mauern und Grenzen.
Kommunismus? Wäch!
Sozialismus? Ade!
Und die Tätärä gleich hinterher. Ciao Bella!!!
Hah! Byebye!
Ausgetrixt hat Gorbatschow alle! Die guten, echten Kommunisten haben feste, kräftige Unterwanderstiefel bekommen (Deswegen in den Jahren 87/88/89 großer Ledermangel trotz 5-Jahresplan) und dann ging es los. Auf den wahren und einzig richtigen Marsch durch die Institutionen. Nicht so halbgar, brav und und bieder wie die zahnlos käselutschenden Rotweinbabys der 68er, Cohn, Fischer & Co.
Steine werfen? Häuser besetzen? Harmlos! War doch für Ahnungslose...
Nein, knallhart, pragmatisch und.... - erfolgreich. Warum wohl werden heute die Banken verstaatlicht? VEB-Hyporealestate!
Erst recht die Auto-Industrie. VEB Opel-Bochum! Demnächst baut Porsche den Trabant 911 und die VEB Mercedes-Stuttgart den S-Klasse-Wartburg.
Vollendet ist das Werk, wenn beim Genossen Josef Ackermann von VEB Deutsche Bank auf der Visitenkarte die Berufsbezeichnung Dispatcher steht.
Übrigens, Kollegen aus der BBZ, - nur als Frage - die Genossin Merkel, - habt Ihr die nicht damals zum rübermachen animiert? Häh? Wer antwortet als erster...
So, - und jetzt enthülle ich heute ein Geheimnis. Gorbi und Helmi, - die beiden Einheitsbaumeister: Nicht nur Brüder im Geiste! Nein, Nein und noch einmal NEIN! In Wirklichkeit sind sie illegitime Enkel von Lenin. In Echt jetzt!
Jawohl!
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(Ein ganz besonderer Dank gilt der Enthüllungsjournalistin Frau W. aus H. )
*
*
Scheich und Wesir
"Ein Dromedar, ein Dromedar"
sprach einst der Scheich zum Wesir
doch der sah nur ein Kamel
und machte daraus keinen Hehl
worauf der Scheich voll Wut
ihn jagte in des Feuers Glut...
Natürlich haben diese Worte ne Moral
die hab` ich nur vergessen,
verdammt noch mal...
© Thomas Mentzel
*
Scheich und Wesir
"Ein Dromedar, ein Dromedar"
sprach einst der Scheich zum Wesir
doch der sah nur ein Kamel
und machte daraus keinen Hehl
worauf der Scheich voll Wut
ihn jagte in des Feuers Glut...
Natürlich haben diese Worte ne Moral
die hab` ich nur vergessen,
verdammt noch mal...
© Thomas Mentzel
*

*
Aus gegebenem Anlaß möchte ich nur noch einmal kurz darauf hinweisen. Das gilt übrigens auch für Alt, Pils, Export und sämtliche andere Biersorten. Sollen die doch bei ihrem Doppelkorn bleiben. Die unbelehrbaren Suffköppe, die....
*
(C) Sticker: Thomas Mentzel (Weiterverbreitung, Nachdruck etc gerne gesehen!)
Montag, 15. Juni 2009
*
Nächtliche Reise
Wenn sich der Mond
wie ein dicker Fesselballon
auf seine Reise begibt
möchte ich mich mit Dir
in eine Gondel
setzen und übers Land fahren
Wenn wir beide
eng aneinandergeschmiegt dort
oben sitzen wird der alte Herr
über uns still lächeln und sich
an und mit uns freuen
Und auf den
verdunkelten Tribünenplätzen
über den Lichtern der Erde
lass uns zusammen von
unserem Morgen
träumen in dem Ängste
nicht mehr wichtig sind
© Thomas Mentzel
*
Nächtliche Reise
Wenn sich der Mond
wie ein dicker Fesselballon
auf seine Reise begibt
möchte ich mich mit Dir
in eine Gondel
setzen und übers Land fahren
Wenn wir beide
eng aneinandergeschmiegt dort
oben sitzen wird der alte Herr
über uns still lächeln und sich
an und mit uns freuen
Und auf den
verdunkelten Tribünenplätzen
über den Lichtern der Erde
lass uns zusammen von
unserem Morgen
träumen in dem Ängste
nicht mehr wichtig sind
© Thomas Mentzel
*
*
Den Tag gewinnen
Den Tag gewinnen
zwischen Rotwein und Kaffee
zwischen Abend und Morgen
ganz einfach:
Überleben
Selbst im kleinen Finger
noch Mut beweisen
zwischen Bäumen umher
wie die Eichhörnchen
rauf und runter
immer auf der Suche nach dem
was ich schon lange vergessen
ganz einfach:
Überleben
So wächst jetzt zwischen meinen Haaren
eine breite starke Krone
soll sie mein Schutz sein
vor fallenden Gedanken
läßt mich:
Überleben
(C)Thomas Mentzel
*
Den Tag gewinnen
Den Tag gewinnen
zwischen Rotwein und Kaffee
zwischen Abend und Morgen
ganz einfach:
Überleben
Selbst im kleinen Finger
noch Mut beweisen
zwischen Bäumen umher
wie die Eichhörnchen
rauf und runter
immer auf der Suche nach dem
was ich schon lange vergessen
ganz einfach:
Überleben
So wächst jetzt zwischen meinen Haaren
eine breite starke Krone
soll sie mein Schutz sein
vor fallenden Gedanken
läßt mich:
Überleben
(C)Thomas Mentzel
*
Mittwoch, 3. Juni 2009
*
Halb sechs im Stadtpark
Behutsam hat
ein Tau
Kiefern mit
Nadeln behängt
Langsam tropft
klebriges Harz
rissige Borke herunter
wird Bernstein
Doch bis dahin dauert es
noch ein paar Jahrtausende
ich habe Zeit
und so hole ich mir beim Stadtbäcker
eine Tüte Brötchen und
lege mich anschließend noch einmal schlafen
© Thomas Mentzel
*
Halb sechs im Stadtpark
Behutsam hat
ein Tau
Kiefern mit
Nadeln behängt
Langsam tropft
klebriges Harz
rissige Borke herunter
wird Bernstein
Doch bis dahin dauert es
noch ein paar Jahrtausende
ich habe Zeit
und so hole ich mir beim Stadtbäcker
eine Tüte Brötchen und
lege mich anschließend noch einmal schlafen
© Thomas Mentzel
*
*
Das wäre toll
Nur die Ohren spitzen
staunend schauen
wahrnehmen
und aus Phantasien
unsere Welt aufbauen
beschwingt mit Optimismus
den Kosmos ansehen
Mit Dir
durch beschränktes Gedränge
Hand in Hand
und jeder auf seinem Weg
zur endlosen Weite
fern, vergessen
alle Konflikte
das wäre toll
(C) Thomas Mentzel
*
Das wäre toll
Nur die Ohren spitzen
staunend schauen
wahrnehmen
und aus Phantasien
unsere Welt aufbauen
beschwingt mit Optimismus
den Kosmos ansehen
Mit Dir
durch beschränktes Gedränge
Hand in Hand
und jeder auf seinem Weg
zur endlosen Weite
fern, vergessen
alle Konflikte
das wäre toll
(C) Thomas Mentzel
*

Tanz vor dem Vulkan
Wir wollten die Sonne küssen
doch im Wind vor den Bergen
war der Himmel noch höher
und so blieb uns der mutige Tanz
vor dem Vulkan
© Thomas Mentzel
Tanz vor dem Vulkan, Acryl auf Leinwand, 50 x 70 © Thomas Mentzel
*
Morgens
Morgens
wenn ich aufwache
und Du
bist gerade
durch meinen Traum gelaufen
dann
wundere ich mich
dass die Erde sich
weiter dreht
Du
hast sie nicht
mit einem einfachen
Fingerschnipsen
angehalten
damit
ich weiter von Dir
träumen darf...
(C) Thomas Mentzel
*
Morgens
Morgens
wenn ich aufwache
und Du
bist gerade
durch meinen Traum gelaufen
dann
wundere ich mich
dass die Erde sich
weiter dreht
Du
hast sie nicht
mit einem einfachen
Fingerschnipsen
angehalten
damit
ich weiter von Dir
träumen darf...
(C) Thomas Mentzel
*
*
Hallo
Dein
Strahlen
als die Tür aufging
Das
Lachen in Deinen
Augen
Es gibt Momente
da möchte ich platzen
vor Glück
Aber
wer hebt dann die Fetzen auf?
Obwohl
Dir traue ich sogar zu,
dass Du alles
fein säuberlich
wieder
zusammen nähst....
(c) Thomas Mentzel
*
Hallo
Dein
Strahlen
als die Tür aufging
Das
Lachen in Deinen
Augen
Es gibt Momente
da möchte ich platzen
vor Glück
Aber
wer hebt dann die Fetzen auf?
Obwohl
Dir traue ich sogar zu,
dass Du alles
fein säuberlich
wieder
zusammen nähst....
(c) Thomas Mentzel
*
*
Moment
Da sitze ich nun
in meinem Glück
mit meinem Glück
Festhalten mag ich es nicht
nicht falten
schon gar nicht einrahmen
nicht einpacken
um es dann
vertrocknet, konserviert
bei einer anderen Gelegenheit
wieder hervorzukramen
Also sitze ich nun
in meinem Glück
mit meinem Glück
Versuche es
zu tasten
zu schmecken
zu sehen
zu riechen
zu hören
(wie es durch die Windungen meines Hirns rauscht)
und es dann ganz tief in mich hineinzusaugen
So bleibt es
als flüchtiger Moment
doch ein Stück von mir
© Thomas Mentzel
*
Moment
Da sitze ich nun
in meinem Glück
mit meinem Glück
Festhalten mag ich es nicht
nicht falten
schon gar nicht einrahmen
nicht einpacken
um es dann
vertrocknet, konserviert
bei einer anderen Gelegenheit
wieder hervorzukramen
Also sitze ich nun
in meinem Glück
mit meinem Glück
Versuche es
zu tasten
zu schmecken
zu sehen
zu riechen
zu hören
(wie es durch die Windungen meines Hirns rauscht)
und es dann ganz tief in mich hineinzusaugen
So bleibt es
als flüchtiger Moment
doch ein Stück von mir
© Thomas Mentzel
*
*
Vorsatz,
eine Art Liebesgedicht
So weit?
So gut!
Ja
Jetzt und heute
Ja
Und Morgen?
Ist ein ganz anderer Tag
auch dann
gilt erst einmal
Ja
was dann kommt
wird sich schon zeigen
Also packen wir´s an.
Okay?
(C) Thomas Mentzel
*
Vorsatz,
eine Art Liebesgedicht
So weit?
So gut!
Ja
Jetzt und heute
Ja
Und Morgen?
Ist ein ganz anderer Tag
auch dann
gilt erst einmal
Ja
was dann kommt
wird sich schon zeigen
Also packen wir´s an.
Okay?
(C) Thomas Mentzel
*
Donnerstag, 28. Mai 2009
*
Der Sommer kommt
Blütezeit,
Blüten blühen
weiß, rosa, rot, blau, gelb,
ein farbiger Ozean schwemmt über die Äcker
breitet sich aus
Nebenan,
wie der Damm
eine Straße
und fast unbemerkt im Graben
knapp vor dem eingerosteten Zaun
zwischen Büschen und Nesseln
krustig
scheckig
gefleckt
von Gräsern bedrängt
setzt sich ein scheidender Baum
ein letztes Mal
seine Krone auf
Blütezeit,
Blüten blühen
weiß, rosa, rot, blau, gelb,
ein farbiger Ozean schwemmt über die Äcker
breitet sich aus
© Thomas Mentzel
*
Der Sommer kommt
Blütezeit,
Blüten blühen
weiß, rosa, rot, blau, gelb,
ein farbiger Ozean schwemmt über die Äcker
breitet sich aus
Nebenan,
wie der Damm
eine Straße
und fast unbemerkt im Graben
knapp vor dem eingerosteten Zaun
zwischen Büschen und Nesseln
krustig
scheckig
gefleckt
von Gräsern bedrängt
setzt sich ein scheidender Baum
ein letztes Mal
seine Krone auf
Blütezeit,
Blüten blühen
weiß, rosa, rot, blau, gelb,
ein farbiger Ozean schwemmt über die Äcker
breitet sich aus
© Thomas Mentzel
*
Mittwoch, 27. Mai 2009
*
Närrisch
In der Lautlosigkeit
schwelgen
Gelassenheit knabbern
Phantastisch
Wie Mittwoch morgen
Wasserduft über die Wiesen zieht
Einatmen
Bunte Schmetterlinge erwachen
Flirten
Mit Tränen auf Bäumen
Närrisch
Vor Glück
© Thomas Mentzel
*
Närrisch
In der Lautlosigkeit
schwelgen
Gelassenheit knabbern
Phantastisch
Wie Mittwoch morgen
Wasserduft über die Wiesen zieht
Einatmen
Bunte Schmetterlinge erwachen
Flirten
Mit Tränen auf Bäumen
Närrisch
Vor Glück
© Thomas Mentzel
*
*
Albern
Nebenbei bemerkt:
Manche
halten mich für albern
weil ich mein Handy
liebkose
nachdem Du
durch dieses
mit mir
gesprochen hast.
Ebenso
halten mich
Manche
für albern und wunderlich
wenn ich den Sessel streichle
auf dem Du gesessen hast
Ich bin
der Meinung
es ist albern
und unsinnig
wenn ich es
nicht tue
© Thomas Mentzel
*
Albern
Nebenbei bemerkt:
Manche
halten mich für albern
weil ich mein Handy
liebkose
nachdem Du
durch dieses
mit mir
gesprochen hast.
Ebenso
halten mich
Manche
für albern und wunderlich
wenn ich den Sessel streichle
auf dem Du gesessen hast
Ich bin
der Meinung
es ist albern
und unsinnig
wenn ich es
nicht tue
© Thomas Mentzel
*
Dienstag, 26. Mai 2009
*
Wieder zurück
Kaum zu glauben
ich bin begeistert
es ist wahr:
eine gigantische Sonne
hakt sich silberglänzend in die Pappel
vor meinem Haus
drängt sich durch das Fenster
über meinem Schreibtisch
nicht zu übersehen
sie ist retour gekommen
ich kann auf sie zählen
auf sie bauen
mit ihrer Leidenschaft leben
und Lichtflut bringt sie
erneut in meine Tage
Lebensfreude
© Thomas Mentzel
(Für Nora S.)
*
Wieder zurück
Kaum zu glauben
ich bin begeistert
es ist wahr:
eine gigantische Sonne
hakt sich silberglänzend in die Pappel
vor meinem Haus
drängt sich durch das Fenster
über meinem Schreibtisch
nicht zu übersehen
sie ist retour gekommen
ich kann auf sie zählen
auf sie bauen
mit ihrer Leidenschaft leben
und Lichtflut bringt sie
erneut in meine Tage
Lebensfreude
© Thomas Mentzel
(Für Nora S.)
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