Regelmäßige Leser

Donnerstag, 19. Juli 2018

Stoppt den Klimawahn!




Es war ein sonniger Freitag im Mai 2018, irgendwo in Deutschland. Genauer gesagt:
Im linksrheinischen Merl.

Die Menschen saßen friedlich ahnungslos vor ihren Flimmerkisten oder wanderten um die glühenden Grillen, als RWE im Auftrag und in enger Zusamenarbeit mit der deutschen Bundesregierung auf einem strengst von Werkschutz, Verfassungschutz, Bundeskrimninalamt und MAD abgesicherten Gelände einen bisher beispiellosen Versuch unternahm:

Mit dem Turmbau zu Merl wurde auf direktem Wege die Sonne erreicht, um von dort kostenlose Energie zu beziehen.
Der Versuch gelang und wurde am 18.Juli 2018 gegen 19.00 Uhr vollendet. RWE zapfte sofort und ungeniert!



























Die schlimmen Folgen für Umwelt und Mensch zeigten sich jedoch schnell: Da auch die Sonne nicht unbegrenzt Energie abgeben kann, fehlte ihr die Kraft, mit der sie ansonsten die Wolken durchtrennt. So lag das Land bereits nach wenigen Stunden unter einer dichten, dunklen  Glockel.
Sowohl Regierung wie auch RWE fürchteten scharfe Demonstrationen und Proteste, deswegen wurde der Turm bereits in den frühen Morgenstunden des 19.Juli 2018 rechtzeitig vor dem Sonnenaufgang um 5.41 Uhr abgebaut. Das Gelände wirkt wieder unberührt.
Das einzig existierende Beweisfoto verdanken wir dem unerschrockenen Thomas Mentzel, der, als Kirschbaum getarnt, geschützt durch Aluhut und gelbe Brille, mehrere Stunden starr und stumm in einer Plantage nahe des Steinbüchel ausharren mußte, um den bewachenden Schergen der Geheimdienste nicht zwischen die gierig ausgestreckten Fänge zu geraten. Sofort nachdem er dieses Bild ablieferte, verschwand er und ist nunmehr auf der Flucht.
Trotzdem arbeitet er weiterhin daran, weitere Beweise für die Verschwörung und Zusammenarbeit von Energiekonzernen mit der Regierung zu finden.

Mittwoch, 14. März 2018

....


...und ich sage gestern abend zu meinem Kaffeebecher: „Bleib mal geschmeidig, Alter, eyh, morgen kannst Du den Tag ruhiger angehen!“
Was macht er? Guckt mich leer an, springt mirnixdirnix vom Küchentisch und landet keinesfalls geschmeidig. Selbst schuld.

Nachdem ich ein sehr kurzes Zwiegespräch mit meiner Kehrschaufel hielt, fand jene sich bereit, dem Becher ein letztes Geleit zu geben. Er ruhe in Frieden!
Ich dagegen, kalt und unsentimental wie ich bin, hielt mich nicht mit langer Trauer auf. Sondern bot sofort einem weiteren Becher den Dienst. Dieser sagte zu und ließ sich bereitwillig mit schwarzer Flüssigkeit füllen.
Wie durch Zauberei sprang aus dem grauen Nichts des Morgens eine Zigarette zwischen meine Finger und siehe:


Alles wird gut





Dienstag, 16. Januar 2018

Holldrahdihu-juch-juch-hu

Aus dem Buch des/der Grauens:

Zeit für einen stillen Moment der freundlichen Andacht.
Also gedenke ich nunmehr in versunkener Sammlung des am 16.Januar 1981 verstorbenen bayerischen Komponisten Franz-Conrad Ferdinand Graupichler.


Graupichler schrieb seinerzeit im Auftrag des glücklicherweise ebenfalls mittlerweile verstorbenen Franz-Josef Strauß die heute jedem Besucher geläufige Oktoberfest-Hymne der CSU:


Holldrahdihu-juch-juch-hu
Holldrahdihu-juch-juch-hu


Hebt der Horsti sein Maßkrug und macht ihn dann leer
freuts den Wirt auf der Wiesn jeden Tag immer mehr
darum saufan mia woas dia Leber schafft
dös giabt beim brunzn und protzn viel Druck und viel Kraft!


(Jetzt folgt der Refrain)

Ceh-Ess-Uh-ler san lustig - Ceh-Ess-Uh-ler san froh
denn mir sauf´n die Maß weg und dann spein mir ins Stroh


Holldrahdihu-juch-juch-hu
Holldrahdihu-juch-juch-hu

*Breaking news*Eilmeldung*Breaking news*

*Breaking news*Eilmeldung*Breaking news*


Nach bisher mit Sicherheit unbestätigten Gerüchten (aus normalerweise bestens uninformierten Regierungskreisen) arbeitet die momentan übergangsweise geschäftsführende Regierungskoalition parallel zu den Sondierungsverhandlungen der Verhandlungssondierer an einem äußerst geheimen Konzeptpapier zur endgültigen Rettung des marodbrüchigen Bankensystem der Bundesrepublik.
Eingesetzt wurde hierfür nach Geistesblitz der momentan noch kommissarisch tätigen Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries eine gemeinsame Arbeitskommision aus Wirtschafts-, Finanz- und Arbeitsministerium. Aufgefallen war Blitzmerkerin Zypries, dass in dem durch das statistische Bundesamt errechneten Grundbedarf kein müder Euro für Tabak und Alkohol enthalten ist; demzufolge wurde das Geld seit Einführung von Krümelgeld (früher: Hartz IV) im Jahre 2005 überzahlt. Dies entspricht etwa 14 Euro monatlich. Seit 2005 hat sich die Summe auf rund 90 Milliarden Euro (in Zahlen 15 000 000 000) Derartige Verschwendung kann sich zwar die Deutsche Bahn bei Stuttgart 21 oder Berlin beim Flughafenbau, keineswegs jedoch der Bundeshaushalt erlauben!
Da die Zahlung von Transfergeldleistungen nur unter Vorbehalt erfolgt und deswegen jederzeit zurückgefordert werden kann, hatte Zypries die zündende Idee: Sämtliche Leistungsempfänger müssen das überzahlte Geld kurzfristig (selbstverständlich banküblich verzinst - was die Gesamtsumme über die vergangenen 13 Jahre nahezu verdreifacht!!!) zurückzahlen. Zahlungsaufschub darf und wird es nicht geben.
Sollten irgendwelche sozialparasitären Transfergeldschmarotzer nicht in der Lage sein, das Geld auf einen Schlag herauszurücken, ist die unverzügliche Kürzung von bis zu 100 Prozent der monatlichen Almosenbezüge möglich.
Mit den - knapp gerechnet - 270 einzunehmenden Milliarden Euro dürften sämliche unter Finanzierungsnöten leidenden Banken zu retten sein. Der ein oder andere Bonus für die an ausgewaschenfadenscheinigen Hungertüchern lutschende Manager fällt als möglicher Rettungsfallschirm ab.
Um das Geld zügig beizutreiben, soll und wird der kommissarisch tätige Finanzminister alt-Maier blitzartig und noch vor Abschluß der laufenden Grokosondierungen 5000 neue Geldeintreiber einstellen.
Das ist die gute Nachricht: 5000 Arbeitslose weniger!
(Es geht allerdings das Gerücht, das Frau Zyppries die Meinung vertritt, Ein-Euro-Jobber seien nicht nur bestens geeignet sondern auch überbezahlt; - das wäre die schlechte Nachricht!)

*
Ps.: Als ganz besonders haltlos wird die Kolportage bezeichnet, wonach nicht Brigitte Zypries auf diese Idee kam, sondern Peppi altMaier, Uschi vonderLeier und Joachim Sauer alles bei ihrem wöchentlichen Häkelabend mit Weinprobe ausbaldowerten.

(C) by Sonderkorrespondent Hanns M. Glygg 

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Montag, 13. November 2017

Kleine Anfrage


Vermutlich wird jeder meine Unwissenheit belächeln, aber:
Zwar bemühe ich mich stets, alle drohenden Vorzeichen zu ignorieren; glitzernde Schaufenster, dicke, müffelnde, rotgekleidete alte Männer; Weihnachtsmärkte, Zimtwolken, Lebkuchen, Christstollen, glitzernde Renn-Hirsche, Coca-Cola-Engel und und und...
Aber ich nehme beim Blick auf den Kalender zur Kenntnis: In Kürze beginnt die Adventszeit. Mitsamt ihren ausufernden Ausläufern. (siehe die obenstehende Zeilen)
Bald kommt also Weihnachten.
Ich weiß ja, es ist für einen guten Zweck - Geschenke für mich.
Außerdem ist der Spuk in sechs Wochen vorbei und wir erwarten den Osterhasen.
Besonders freue ich mich bereits - neben den erwähnten Geschenken - auf die bunten Teller. Mandarinen, Spekulatius, Lebkuchen, Marzipanbrote, Dominosteine, Walnüsse, Haselnüsse, Erdnüsse.
Nun hat mir kürzlich ein Mitarbeiter meiner Hausbank verraten, er bekomme jedes Jahr zum 1. Advent von seinem Arbeitgeber eine Bo-Nuss. Darauf freut sich die ganze Familie.
Seitdem laufe ich über Märkte, durchsuche via Gockel das internet, aber nirgendwo sind diese Bo-Nüsse zu finden. Ich will auch so etwas haben. Wenn diese Nuss so groß ist, das eine ganze Familie etwas davon hat - her damit.
Wer kann mir helfen?

Lesen gegen Nazis - live und im Netz




































Lesen gegen Nazis - Live



17. - 18.
November
12:00 - 12:00


Gdanska
Altmarkt 3, 46045 Oberhausen
Seid dabei und setzt mit uns ein Zeichen gegen Rechts.
«24 Stunden — Lesen gegen Nazis

Mit dabei — Stefan Müller,Barbara Naziri,Hans Hirschmüller,Peter Reuter,Thomas Mentzel,Iris Go,Georg Overkamp,Wolfgang Hausmann,Angelika Werner,Nikola Hackenberg,Chris Jacobsen,Kurt Guske,Joshua Clausnitzer und es kommen immer noch welche dazu.

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Auf der Flucht


Die Schlagzeile




VERFOLGER MACHT BODEN GUT


und die Geschichte, die sich dahinter verbirgt: 

Als der katholische Pfarrer Erwin Verfolger kürzlich morgens seine Sakristei verließ, um langsam zur Kanzel zu wandeln, sah er von dort aus den jugendlichen Taschendieb Kevin Boden, der sich dreist am Klingelbeutel zu schaffen machte. Anstatt nunmehr jedoch die Polizei zu rufen und den Dieb anzuzeigen, – wie es vermutlich jeder zweite andere Pfarrer in ähnlicher Situation getan hätte – schnappte sich Erwin Verfolger den erschrockenen Kevin und hielt ihm eine Standpauke.
Zum Abschluss drückte er ihm noch einen 20-Euro-Schein aus dem privaten Portemonnaie in die Hand. 

Im Gegenzug versprach Kevin Boden dem Geistlichen dafür, dass er niemals wieder stehlen würde.
Seitdem hält er sich strikt daran. Nicht nur dies, sondern er hilft obendrein anderen, so oft er kann. Beispielsweise trug er kürzlich Oma Wuppich über die Straße, was jedoch eine andere Geschichte für einen anderen Zeitpunkt wäre. 

Zusammenfassend kann man aber feststellen: Durch die Standpauke wurde Kevin ein Guter. Insofern stimmt die Schlagzeile "Verfolger macht Boden gut" wirklich

Schatzkammer Oberwinter


Weihnachten naht




Heute ist bereits der 12.Oktober. Was sagt uns das? Bis Heiligabend sind es lediglich noch 73 Tage. Dreiundsiebzig! Das ist fast gar nichts mehr. 
Sie erkennen es daran, dass seit einigen Wochen die Marzipanbrote in den Supermärkten ihrer Vernichtung entgegensehen und rotbemützte glockenschwingende Weihnachtsmänner „Hoo-hoo-hoo-hoooooo“-johlend und die Einkaufspassagen bevölkern.
Haben Sie bereits all ihre Geschenke bereit? Ist bei Ihnen alles sauber eingepackt und verstaut? Nein? Dann gehören Sie vermutlich zu jenen, gleichermaßen bei Kassierer/Innen von Fachgeschäften, Warenhäusern und Supermärkten äußerst ungeliebten „Last Minute am Heiligabend -Käufern“.

Seien Sie vorsichtig! Erledigen Sie Ihre kompletten Weihnachtseinkäufe. Sofort! Es wird allerhöchste Zeit. Sonst spielen sich in Ihrem Umfeld demnächst Szenen ab, wie wir sie aus den Presseberichten in der Zeit zwischen den Jahren kennen. Eine kleine Auswahl habe ich zur Warnung für Sie gesammelt und zusammengestellt:

An der Kasse eines Rostocker Kaufhauses gab es am 24.Dezember um kurz vor 12 Uhr eine Messerstecherei beim Streit um den letzten Parfum-Flakon der Firma Chanel. Drei beteiligte Ehemänner wurden ins Krankenhaus eingeliefert, für die Verkäuferin kam jede Hilfe zu spät.
Mehrere Schaufensterscheiben gingen in einem Schweriner Spielwarengeschäft zu Bruch, als sich der Inhaber weigerte, die dort verbliebenen Barbie-Puppen aus der Auslage zu holen.
In Berlin Spandau stürmte um kurz nach elf Uhr am Heiligen Abend eine Rotte junger Mütter beim Run auf Hertha-Trikots ein Sportwarengeschäft. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 45.000 Euro.
Eine Spontan-Demo mit Flash-Mob für die Verlängerung der Einkaufszeiten durchgehend bis zum 26. Dezember Mitternacht bildete sich in Halle an der Saale.

In Wunsdorf/Luhe starb ein Kaufwilliger bei dem Versuch, die letzte vorhandenen Swatch-Uhr vor dem Zugriff konkurrierender Geldbörsenzücker zu sichern. 

Bei einem Rheinbacher Buchhändler entwickelte sich am 24. Dezember gegen 11.24 Uhr eine Massenschlägerei unter zwölf Hausfrauen, die allesamt ein Buch von Thomas Mentzel kaufen und verschenken wollten. Es fanden sich aber selbst bei heftigem Suchen im Lager lediglich drei Exemplare. Die Polizei musste schlichten, zu Schaden kam niemand.

Massenschlägerei in der Kölner Schildergasse, es waren keine Steiff-Tiere mehr zu bekommen.
Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Sämtliche gebrochene oder gestauchte VerkäuferInnen-Hände aufzuzählen, würde allerdings sowohl den Raum wie den Rahmen sprengen.

Darum; wenn Ihnen nun das Wohlwollen und das Wohlergehen des Verkaufspersonals nicht egal ist, kaufen Sie jetzt endlich die Weihnachtsgeschenke. 

Verpacken Sie sauber, verstecken Sie gut. Falls es weiter fortgeschickt wird, beispielsweise nach Klein-Ziemersdorf oder in die Eifel: Bringen Sie die Geschenke zügig zur Post, damit alles pünktlichst ankommt. 

Und verlegen Sie bitte nicht schon wieder meine Adresse!

Dienstag, 6. Juni 2017

Heimspiel

Ich freue mich schon auf das Heimspiel am 23.Juni 2017 im Café in der Mitte, Meckenheim

Mittwoch, 17. Mai 2017

Als ich den Trend stoppte




Ja. Jetzt bin ich mir auch darüber im Klaren, wie das neue Projekt aussieht. Dann dürfte ich wohl in vier bis sechs Wochen so weit sein.